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Die Pflege im Rahmen der Palliativmedizin unterscheidet sich in wesentlichen Bereichen von Pflegekonzepten in der kurativen Medizin. Dies wird deutlich, betrachtet man das fortgeschrittene Stadium der Erkrankungen und die häufig sehr begrenzte Lebenserwartung. Durch die kurzfristigen und oft raschen Veränderungen in den Krankheitsverläufen ist von den Pflegenden hier eine Flexibilität gefordert, so dass die bekannten, oft starren Pflegekonzepte hier nicht zum Tragen kommen. Hier sind alle an der Betreuung und Begleitung Teilhabenden gefordert umzudenken. Dies beginnt bei der ganzheitlichen Wahrnehmung des Patienten und geht über eine standardisierte Krankenbeobachtung hinaus. Möglich ist eine solche Wahrnehmung nur mit der Bereitschaft zur Kommunikation auf verbaler bzw. nonverbaler Ebene, gefolgt von einer ausführlichen Auseinandersetzung mit dem körperlichen und seelischen Leid des Patienten. Hieraus wird deutlich, dass die abgeleiteten Pflegeziele bedürfnisorientiert sein müssen, d.h. die Zieldefinition muss individuell angepasst sein.
Allgemeine Zieldefinitionen der Palliativen Pflege:
Umsetzung Umsetzung findet die geplante Pflege durch Fachwissen, Fähigkeiten
und Kreativität des Einzelnen und des gesamten Teams. Ein würdevoller,
respektvoller Umgang unter Wahrung der Autonomie des Patienten ist hierbei
Voraussetzung. Ebenso die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit Leiden,
Sterben und Tod. Jetzt wird deutlich, dass es nicht ausreicht, pflegetechnisches
Wissen anzuwenden, um medizinischen Anforderungen genüge zu leisten.
Es ist viel mehr auch ein umfassendes Wissen auf psychosozialem und seelsorgerischem
Gebiet gefragt.
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