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Psychologische und psychotherapeutische Begleitung in der palliativen Versorgung gilt als offenes Angebot für alle Patienten und deren Angehörige vor, während oder auch nach dem stationären Aufenthalt. Eine schwere Erkrankung im fortgeschrittenen Stadium belastet nicht nur
körperlich, sondern hat Einfluss sowohl auf die Seele, als auch auf
das soziale Umfeld der Betroffenen. Auf dem Hintergrund des ganzheitlichen
Betreuungsansatzes unserer Station ist es uns wichtig, das psychische
Befinden unserer Patienten und ihrer Angehörigen zu berücksichtigen
und einzubeziehen. Bedarf es aus individuellen Gründen einer intensiveren
Begleitung, so steht ihnen eine Diplom-Psychologin in Einzelgesprächen,
aber auch in Paar- oder Familiengesprächen zur Seite. Psychische
Belastungen wie Depressionen und Ängste sind häufige Begleiterscheinung,
die einer besonderen Aufmerksamkeit bedürfen.
Die psychologische Unterstützung orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Betroffenen mit dem Ziel der Besserung und Stabilisierung Ihres Befindens. Im Erstgespräch finden ein vertrauensvoller Beziehungsaufbau und die Besprechung biografischer und aktueller Belastungsfaktoren statt. Nachfolgende Gespräche dienen der schrittweisen Entlastung, um eine Krankheitsakzeptanz und –verarbeitung zu ermöglichen. Darüber hinaus können unterschiedliche Entspannungsverfahren dazu beitragen, den Prozess der Problemklärung und Bewältigung positiv zu beeinflussen.
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